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Kryptoparty 2014

 

„Kryptoparty“ - Datensicherheit mal anders

Aufklärungsveranstaltung zur Prävention im Bereich der Internetkriminalität

-                  veranstaltet durch Senat für Justiz und Verbraucherschutz, TUH e.V.

Bei dieser Veranstaltung mit Partycharakter sprachen wir insbesondere migrantische Vereine, Zusammenschlüsse sowie die Inhaber von kleinen- und mittelständischen Unternehmen und Endverbraucher mit Migrationshintergrund an. Unser Hauptanliegen bestand in der Sensibilisierung, achtsam mit den eigenen und den Kundendaten umzugehen. In Anlehnung an herkömmliche Kryptoparties, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, wurde die Zielgruppe niedrigschwellig darüber informiert und beraten, welche Tücken und Risiken die „digitale Welt“ mit sich bringt, wie mit einfachen Mitteln Datenmissbrauch vermieden werden kann und worauf unbedingt geachtet werden muss.

Zu diesem Zweck wurden drei Referenten eingeladen, die teilweise mit Hilfe von PowerPoint Präsentationen Inhalte präsentierten.

Vor allem der Vortrag der Mitarbeiter der Kripo Berlin Herr Klemens Müller und Herr Carsten Leifart wurde sehr gut aufgenommen. Bürgernah und aus der täglichen Praxis berichtend, vermittelten die Beamten ein gutes Abbild des derzeitigen Standes der Internetkriminalität. Dabei wurde deutlich, dass es kaum einen Unterschied macht, ob man als Privatperson, als Verein oder als kleines Unternehmen agiert. Die Angriffe sind die ähnlichen, außer dass öffentliche Institutionen ihre Kontaktdaten breiter veröffentlichen als Privatpersonen.

Es wurde ein Bild darüber abgegeben, wer die Täter sind, wie man zum Opfer wird und welche Präventionsmaßnahmen zu ergreifen sind.

Letztere waren auch Hauptthema des zweiten Vortrags von Herrn Dennis Bohne zu „IT-Sicherheit im privaten und unternehmerischen Alltag“. Anschaulich und unterhaltsam konnte der Referent durch offene Fragen an das Publikum und praktische Beispiele die Zuschauer zu einem reflektierten Denken des eigenen Handelns im Internet anregen. So wurde dem Zuhörer Klarheit darüber verschafft, dass jeder Kontakt zum Internet, sei es auch nur durch den Anschluss einer Spielkonsole, eine offenes Portal für kriminelle Handlungen an persönliche Daten bieten kann.  

Als anwendbare Lösung wurde im dritten Vortrag von Herrn Jens Hindenberg die Funktionsweise einer Firewall vorgestellt. Für technisch Interessierte war dies ein fruchtbarer Input. Wem hier das Verständnis fehlte, wurde aufgefangen durch die sehr bildreichen Vergleiche des Moderators Herrn Sven Webers, so dass auch gänzlich IT-Unerfahrene hier einen Einblick bekommen haben und zum Beispiel die unterschiedliche Wirkweise einer Firewall und eines Virusscanners vermittelt bekamen.

Dass die Inhalte der Vorträge auf interessierte Ohren trafen, zeigten auch die Nachfragen aus dem Publikum und den anschließend persönlichen Gesprächen mit den Referenten während des Buffets. Hierher wurde auch die Möglichkeit der Vernetzung zwischen den Vereinen verlegt. Man konnte angeregte Gespräche zwischen Vereinsmitarbeitern und den Austausch von Visitenkarten beobachten.

Die angebotenen Stehtische für Vereinspräsentationen wurden demnach nur zum Teil in Anspruch genommen.

Das Publikum war für eine Präventionsveranstaltung zum Thema IT-Sicherheit sehr gut durchmischt. Es waren sowohl Männer, Frauen und Kinder anwesend, verschiedener Nationalitäten.

Nicht zuletzt ist dies sicher der Kombination aus Vorträgen und Party zu verdanken. Das anschließende Ensemble Olivinn wurde mit viel Applaus und Standing-Ovations verabschiedet.

      

Adresse

Zentrale


TUH e.V. Berlin
Rollbergstr. 70
12053 Berlin
U-Bhf Boddinstr.
Tel.: 030 / 627 212 31
 
 

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